Wie entsteht Wohlbefinden?

Ein Modell zur Erörterung der Einflussfaktoren unseres Wohlbefindens

Wohlbefinden und Glück entstehen nicht zufällig, sondern aufgrund alltäglicher Aktivitäten. Werden durch diese Aktivitäten psychologische Bedürfnisse (bspw. nach Autonomie, Kompetenz oder Nähe) befriedigt, entstehen positive Erlebnisse. Ein Alltag voller Aktivitäten, in denen wir beispielsweise Kompetenz oder Verbundenheit erleben, steigert also unser Wohlbefinden.

So entsteht ein kausaler Zusammenhang zwischen unserer Bedürfnisbefriedigung und unseren alltäglichen Aktivitäten – die man in der Soziologie Praktiken nennt. Praktiken haben für Menschen einen spezifischen Sinn (Bedeutung) und benötigen neben dem Wissen und Können eines Menschen (Fertigkeiten) auch immer gewisse Dinge, Produkte oder Services (Material). Abstrakte Ziele wie Glück und Wohlbefinden werden so plötzlich greifbar und können gestalterisch adressiert werden. Praktiken, die grundlegende Bedürfnisse befriedigen, erhöhen daher das menschliche Wohlbefinden. Im Förderprojekt versuchen wir diese Frage sowohl in einem allgemeinen Modell als auch in der Anwendung in Fallstudien zu beantworten. Das grundlegende Modell wird in den hier abgebildeten Slides erklärt.