Der Reference Guide

Dieses Handbuch fasst die Erkenntnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit des Förderprojekts »Design for Wellbeing« zusammen. Wir beschreiben neben einer theoretischen Einführung zum Thema subjektives Wohlbefinden auch wie dieses Thema für Entwicklungsprozesse greifbar gemacht werden kann. Zudem wird die Überführung von Erkenntnissen in den Gestaltungsprozess erörtert, mit Beispielen hinterlegt sowie Methoden und Tools hierfür vorgestellt. Auch die iterative Weiterentwicklung von Ideen mit Hilfe von zielgerichteten Evaluationsmethoden und die Überführung in marktreife Produkte wird in diesem Handbuch aufgearbeitet.

 

 

Der Praktiken-Canvas

Startpunkt der Innovationsprojekte bilden qualitative Interviews zur Untersuchung der Fokusaktivitäten. Zur Dokumentation dieser Interviews haben wir ein Tool entwickelt, das es AnwenderInnen des Ansatzes ermöglicht, soziale Praktiken standardisiert zu erfassen – auch ohne Hintergrund im Bereich Soziologie oder Psychologie. Der sogenannte »Praktiken-Canvas« hilft dem Interviewenden Schritt für Schritt durch das Gespräch zu führen, die wichtigen Elemente einer Aktivität zu erfassen und anschließend das Interview zu analysieren.

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Der Wellbeing-Checker

Die Evaluation von Konzepten spielt im »Design for Wellbeing«-Ansatz eine zentrale Rolle. Um statistisch repräsentatives Feedback für wohlbefindensorientierte Konzeptideen zu erhalten, haben wir ein spezifisches Online-Tool entwickelt. Im »Wellbeing-Checker« bewertet eine größere Anzahl an TeilnehmerInnen zunächst, wie glücklich sie derzeit mit der Praktik sind. Anschließend sollen sie bewerten, wie glücklich sie mit ihrer Praktik wären, wenn sich diese im Sinne der vorgestellten Konzepte verändern würde. Nach den Bewertungen erfolgt eine automatisierte, statistische Auswertung, welche Konzepte das größte Potenzial zur Steigerung des Wohlbefindens haben.

 

 

Publikationen und Paper

Inhaltliche Schwerpunkte des Förderprojektes wurden mit Hilfe der wissenschaftlichen Partner des Konsortiums, der Universität Siegen und der Happiness Research Organisation, vertieft, aufgearbeitet und publiziert. Hierbei stehen u.a. die soziale Praktik als Ausgangspunkt für Gestaltungsprozesse im Vordergrund und wie man sie strukturiert erfassen kann.

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Mind the Gap: A Social Practice Approach to Wellbeing-Driven Design

The Positive Practice Canvas: Gathering Inspiration for Wellbeing-Driven Design

Wohlbefinden und Design: Erfolgreiche Alltagspraktiken erheben und gestalterisch nutzen

 
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Evaluationsguideline für Designer

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Wellbeing Checker