Das Förderprojekt

 

Das Projekt „Design for Wellbeing“ wurde durch eine gemeinsame Initiative und Vision der vier Partner, die Universität Siegen, die Happiness Research Organisation, Noto und ixdp. ins Leben gerufen und durch den Leitmarkt Medien und Kreativwirtschaft in NRW gefördert.


Die Vision

Wir alle streben nach Wohlbefinden. Menschen möchten sich beispielsweise ihren Liebsten nahe fühlen oder ihr Können und ihre Leistungsfähigkeit zum Ausdruck bringen. Es geht mehr und mehr um das positive Erlebnis und weniger um den materiellen Besitz. Durch „Design for Wellbeing“ möchten wir diesen Wandel fördern, gestalterisch adressieren, wirtschaftlich zugänglich machen und somit nachhaltig das Wohlbefinden von Menschen erhöhen.


Unsere Ziele

Wohlbefinden
als Gestaltungsziel

Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel von einer Konsumgesellschaft hin zu einer Erlebnisökonomie. Der materielle Besitz tritt in den Hintergrund und immaterielle, positive Erlebnis- und Nutzungsinnovationen in den Vordergrund. Menschen wollen eher ihr Wohlbefinden anstatt ihren Reichtum steigern.


Wir bereiten Kreative wie auch Unternehmen auf die Themen der Erlebnisökonomie vor.

Wohlbefinden
als Wandel

Produkte und Services spielen trotz des Wandels weiterhin eine Rolle und müssen gestaltet werden. Denn in nahezu jeder alltäglichen Praktik greifen wir auf sie zurück. Doch wie gestaltet man positive Erlebnisse und wie erreicht man Nutzungsinnovationen? Es bedarf der Forschungserkenntnisse der positiven Psychologie, der Designforschung und des kreativwirtschaftlichen Knowhows.

Wir bieten Produkte und Methoden zur Entwicklung positiver Erlebnis- und Nutzungsinnovationen.

Wohlbefinden
als wirtschaftlicher Vorteil

Die Gestaltung von Produkten und Services und deren Übersetzung in tragfähige Geschäftsideen ist eine Herausforderung. Sie bieten aber auch Chancen für kreativwirtschaftliche Unternehmen aus den Bereichen Industrie-, Produkt- und Interaktionsdesign. Zudem ergeben sich wirtschaftliche Potentiale für Startup- und produzierende Unternehmen im Bereich der Produktentwicklung.

Wir erweitern das Dienstleistungsangebot der Kreativwirtschaft und schaffen somit Wettbewerbsvorteil.


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Das Team

Das breit aufgestellte Forscherteam mit verschiedenen Schwerpunkten und Expertisen erarbeitete in dreijähriger Arbeit gemeinsam die Inhalte, Tools und Methoden des Gestaltungs- und Innovationsprozess „Design for Wellbeing“.

 

Happiness Research Organisiation

Die Happiness Research Organisation ist ein unabhängiges Forschungsinstitut, dass sich auf die Messung von subjektivem Wohlbefinden, Glück, Zufriedenheit und Lebensqualität mit modernen Forschungsmethoden spezialisiert hat. Gegründet im Jahre 2014 ist das Institut national und international bekannt und anerkannt und kooperiert mit Institutionen wie dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Universitäten wie dem University College London (UCL) und Unternehmen wie Coca Cola.

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Stephan Erdtmann

“Design For Wellbeing” ist ein gut fundierter Innovationsansatz, der Anwender dabei unterstützen kann, wirklich neue Ideen zu entwickeln und diese iterativ zu überprüfen.

Dr. Kai Ludwigs

Mit “Design For Wellbeing” haben wir es geschafft einen Innovationsansatz zu entwickeln, der hoffentlich dazu führt, dass immer mehr Produkte und Services mit dem Ziel für mehr Wohlbefinden geschaffen werden und unsere Gesellschaft somit immer glücklicher wird.


ixdp.

Das Essener Designbüro ixdp. ist spezialisiert auf die Gestaltung und Entwicklung interaktiver Produkte wie Software, Apps oder Maschinensteuerungen. Ausgehend von der strategischen Planung über die inhaltliche Struktur bietet gutes Interface-Design dem Anwender optimale Bedienbarkeit und positive Nutzungserlebnisse. ixdp. ergänzt den Forschungsverbund um den Bereich digitale Produkte und Systeme mit dem Ziel, die Produktlösungen um den messbaren Faktor »Wohlbefinden« zu erweitern.

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Diana Cürlis

Die wertvollen Einblicke in die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Bereich der positiven Psychologie und Soziologie haben mich nachhaltig geprägt. Hat man die Potentiale und Verknüpfungen von Psychologie und Design einmal erkannt, kann man das nicht mehr ignorieren.

 
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David Stier

Nutzerzentrierte Gestaltung und Produktentwicklung ist der Kern unserer Arbeit. Mit “Design for Wellbeing”, dem bedürfniszentrierten Innovationsmodell, bringen wir unseren Service auf eine neue Ebene. Der Mensch mit seinen Bedürfnissen ist ab sofort unser Ansatzpunkt für die Gestaltung von Innovationen.

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Jan Quednau

“Design for Wellbeing” liefert uns die entscheidenden Vorteile, wenn es um die Entwicklung echter Innovationen geht. Durch den Blick auf menschliche Bedürfnisse und positive Momente, lassen sich Probleme sprichwörtlich über Bord werfen. Denn nur Produkte und Services, die Unerwartetes bieten und Freude bereiten werden auch als innovativ wahrgenommen.

 
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Marius Tippkämper

Der “Design for Wellbeing”-Ansatz hat anderen Design-Methoden voraus, sich auf positive Aspekte zu konzentrieren, anstatt die Problemlösung in den Mittelpunkt zu stellen. Ein solides theoretisches Fundament bietet Sicherheit beim Entwickeln neuer Produkte und Services.


Noto

Das Designbüro aus Köln verfolgt einen ganzheitlichen und nutzerorientierten Produktentwicklungsansatz. Zentrales Ziel: Produkte schaffen, die zum besonderen Erlebnis werden - durch ausgereifte Nutzbarkeit verbunden mit begeisternder Ästhetik. Dabei bilden die strategische Einbettung in den Unternehmenskontext und die Entwicklung des Geschäftsmodells eine essentielle Aufgabe. Business Design ist somit Bestandteil von erfolgreichem Produktdesign.

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Melanie Becker

Design for Wellbeing dringt in tiefere Sphären von Nutzerwünschen und -bedürfnissen vor und stellt das positive Erlebnis und dessen Bedeutung ins Zentrum. Der allgemeingültige Wohlbefindensansatz macht es möglich, insbesondere in der frühen Innovationsphase unabhängig von einem möglichen Material mit Kunden über ihr Erlebnis zu sprechen und zielgruppenoffen zu gestalten und zu innovieren.

 
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Henning Köhler

Unsere Fallstudien haben eindrucksvoll eine konsequente Überführung der Research-Informationen in testbare Prototypen und marktfähige Geschäftsmodelle gezeigt. Somit ist der Ansatz anschlussfähig an diverse Innovationsprozesse.

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Thorsten Frackenpohl

Viele Unternehmen, mit denen wir uns über Innovation austauschen, berichten von wachsenden Schwierigkeiten, sich vom Wettbewerb zu differenzieren. Zudem ändern sich Anforderungen, die Nutzer an Marken stellen, indem sie eher nach bedeutungsvollem Konsum streben und die Loyalität gegenüber Unternehmen konkret an der Nutzung eines Produktes festmachen. Diesen Herausforderungen können wir mit dem Design for Wellbeing Ansatz begegnen, denn wir schaffen durch einen Perspektivwechsel nachhaltige Innovation, die auf eine starke Bindung zwischen Nutzer und Marke einzahlt.

 

Universität Siegen

Die Universität Siegen mit der Arbeitsgruppe „Experience and Interaction Design“ von Prof. Dr. Marc Hassenzahl ist international anerkannt für ihre Expertise im Bereich erlebnisorientierter Gestaltung. Zu der wissenschaftlichen und gestalterischen Erfahrung, kommen außerdem unterschiedliche Projektarbeiten und Publikationen in den im Vorhaben geplanten Fallstudien.

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Prof. Dr. Marc Hassenzahl

Viele Fragen bleiben offen. Aber mich persönlich hat es inspiriert und hoffungsvoll gestimmt. Sicher gibt es noch einiges zu tun, aber eines ist klar: der Fokus auf Wohlbefinden verändert Gestaltungspraxis und führt zu neuen, innovativen Ideen, die weniger technisch und näher am Menschen sind.

 
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Dr. Matthias Laschke

Neue Technologien sind sicherlich wichtig und spannend. Dennoch sind sie nicht der einzige Weg um innovative Produkte zu schaffen. Das Projekt zeigt, dass sich etwas bewegt. In der Gestaltung. In der Wirtschaft.

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Holger Klapperich

Wohlbefindensorientiertes Design war noch nie so greifbar und methodisch nachvollziehbar. Als Gestalter und Researcher hätte ich mir die entwickelten Methoden schon Jahre zuvor für meinen Gestaltungsprozess gewünscht. Ich hoffe wir können viele Gestalter_innen und Entwickler_innen in Zukunft positiv damit in ihrer Arbeit unterstützen.


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Der Projektverlauf

Der Verlauf des Projektes gliederte sich in vier Abschnitte. Die Vorbereitung, in der das Prozessmodell erstellt wurde, die internen Fallstudien, die wir innerhalb des Verbundes konzipierten und umsetzten, die Fallstudien mit Anwendungspartnern, die konkrete Themen von realen Partnern thematisieren und der Transferphase, in der wir den Prozess und alle Ergebnisse aufbereitet und der Kreativwirtschaft zugänglich machten.

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